Das erste Intervalltraining

Das erste Intervalltraining

12. März 2018 Alles lesen Schneller auf 10 km 0

Mir graut es davor. Über Intervalltraining habe ich bisher nichts Gutes gehört. Ich absolviere die Einheit auf dem Laufband. Da kann ich Minuten und Tempo ideal einstellen und ablesen. Rede ich mir zumindest ein. Tatsächlich bin ich mir unsicher, ob ich das mit den Intervallen in Sachen Tempo und Dauer auf der Straße so genau hinbekomme. Ich soll abwechselnd zwei Tempi laufen.  Zwei Minuten eines, das auf einer Skala von 1 bis 5 an Nummer 2 steht und als „leicht“ bezeichnet wird, dann drei Minuten eines, das an Nummer 4 oder 5 steht und „hart“ bis „sehr hart“ sein soll.

Fünf mal drei Minuten bei hoher bis sehr hoher Intensität. Dazwischen jeweils zwei Minuten locker laufen.

Für mich heißt das: Ich laufe zwei Minuten 9 km/h und drei Minuten 12 km/h. Das Ganze mache ich fünf Mal. Zuvor laufe ich mich 10 Minuten auf Schwierigkeitsgrad 2 ein, am Ende laufe ich 20 Minuten auf Schwierigkeitsgrad 2 aus.

Was passiert? Die ersten drei Minuten am Limit bekomme ich Seitenstechen. Geht ja gut los. Die erste Erholungseinheit auf Stufe 2 kommt mir extrem langsam vor. Dabei laufe ich 9 km/h! Nach der zweiten Temponummer schwitze ich so, wie ich sonst nach einer Stunde Laufen schwitze. Aber ich merke: Fünf Durchgänge sind drin. Idealerweise sehe ich irgendwo mein Spiegelbild – in einem Fenster, auf einem Fernseher, etc. Ein Vorteil des Fitnessstudios, den ich gar nicht auf dem Schirm hatte. Jedes Mal merke ich, dass ich gebückt daher komme und richtige mich wieder auf (Krafttraining für Läufer).  Erstaunlicherweise setzt das jedes Mal Energie frei.

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