Das letzte Loch

Das letzte Loch

13. März 2018 Alles lesen Schuh & Co 0

Schon mal gefragt, wozu Laufschuhe hinter dem letzten Loch meist noch ein weiteres haben? Holger Thauwald vom Reha-Team Bayreuth beantwortet das so: Damit der Schuh besser sitzt.

Erster Schritt: Der Schnürsenkel, der aus dem ursprünglich letzten Loch herauskommt und zur Schleife geschnürt wird, den fädelt man in dieses hintere letzte Loch ein.

Es entsteht eine Schlaufe, durch die man den Senkel von der anderen Seite durchzeiht. Macht man das auf beiden Seiten so und zieht einmal fest an, schnürt sich der Schuhe quasi fast von selbst – ohne Schleife. Ideal für all jene, die im Sommer mit Sneakers durch die Gegend latschen und diese aus Lässigkeitsgründen nicht binden wollen.

Für die ist dieses letzte Loch aber eigentlich gar nicht gemacht. Sondern für uns, die Läufer. Wenn wenn wir unsere Schuhe so schnüren – und danach noch die übliche Schleife binden – dann hat das Fußgelenk in dem Schuh nach vorne und hinten sogut wie kein Spiel mehr. Dann kann die Ferse in dem Schuh nicht mehr herumrutschen. Immer wieder, sagt Holger, träten ihm nämlich Läufer vor die Augen, die am Rand der Ferse Hornhaut hätten. An einer Stelle, an der sie fürs Laufen überhaupt keinen Sinn mache. Aber die Leute kämen in ihren Schuhen regelrecht daher geschwommen.

Und noch ein Tipp vom Experten: Die Zehen sollten einen Zeigefinger breit Platz zur Schuhkoppe haben. Weil der Fuß beim Laufen automatisch nach vorne rutscht und die Zehen nichts weniger lieben, als taktilen Kontakt. Dann nämlich krallen sie sich förmlich in die Schuhsohle. Und eine natürliche Abrollbewegung des Fußen kannste dann vergessen.

Weitere Tipps für den Schukauf gibt es hier: (Abschalten statt nachdenken).

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