Shirt und Schuh

Shirt und Schuh

18. März 2018 Alles lesen Schneller auf 10 km Schuh & Co 0

Aua! Bei jedem Schritt! Zum zweiten Mal geht es zum Intervalltraining auf das Laufband. Der Grund, damals wie heute: Die Tempi können dort auf die Sekunde genau eingestellt werden. Und warum aua? Der Schuhe wegen.

Zuhause merke ich gerade noch, dass meine Laufschuhe von der großen Runde um den Röhrensee dreckig sind. In einem Studio hätte ich mich damit nicht blicken lassen können. Ein zweites Paar Laufschuhe täten also langsam mal gut. Genauso wie eine Pulsuhr. Aber kann die meine Playlist spielen? Dazu später mehr.

Fußballschuhe zum Laufen? Gaaanz schlechte Idee.

Um das Training nicht ausfallen zu lassen, schnappe ich mir Hallenfußballschuhe. Ganz schlechte Idee! Mein Physio Holger Thauwald war leider nicht zu Stelle. Er hätte mir das ausgeredet.

“Immer einen Finger breit Luft zwischen Schuh und Zeh”,

hat er vor ein paar Tagen noch gepredigt.

Wie sollen Zehen, die sich in die Schuhsohle krallen, dem Fuß beim Abrollen helfen? Aber besser dagegen verstoßen, als gar nicht laufen, ist meine Meinung.

Den zweiten Fehler bemerke ich in der Umkleide. Das Laufshirt ist in der Wäsche, nicht in der Tasche. Ich muss mit T-Shirt aufs Band. Eine Stunde später ist das tropfnass und mir gleich nach dem Absteigen heiß und kalt zugleich. Funktionskleidung ist schon was feines.

Jetzt aber noch zum Trainingsinhalt. Nachdem ich beim ersten Intervalltraining fünf mal drei Minuten auf subjektiv empfunden hartem bis sehr hartem Niveau laufen sollte, sind es diesmal sechs mal drei Minuten. Jede Woche kommt jetzt also eine Runde Anspannung und Entspannung dazu. Entspannung? Ja. Dazwischen werden jeweils zwei Minuten auf leichtem Niveau gelaufen.

In meinem Fall heißt das: In der Spitze laufe ich 12, manchmal 12,5, manchmal 13 km/h.  Dazwischen schraube ich das Tempo auf 9 km/h zurück. Wahnsinn! Was beim Aufwärmen noch anstrengt, fühlt sich plötzlich nach Wellness an. Langsam glaube ich an den Sinn der Übung: Das Intervalltraining soll mich schneller machen.  Apropos Aufwärmen. Mit 9 km/h geht’s zu Beginn 10 Minuten voran und 20 Minuten wird ausgelaufen.

Schweiß. Treibend.

Warum die Spitzenwerte so variieren? Weil ich mich an die Ratschläge von Coach Petzi aka Lauftrainer Martin Petzendorfer halte. Der hatte mit im ersten Anlauf abgeraten, länger als angegeben zu laufen. Der Regeneration wegen. Und weil ja Steigerungspotenzial da sein soll. Stattdessen sollte ich, so noch Luft sei, ein bisschen an meiner “Pace” arbeiten. Um mein Ziel, den fun-Run unter 54 Minuten zu laufen, zu erreichen, müsste ich eine Pace von 5:06, also einen Kilometer in 5:06 Minuten laufen. Das wären 11,76 km/h. Einfacher: Ich muss mit dem Tempo, mit dem ich mit jetzt nach 3 Minuten ausruhen muss,  beim Fun-Run 10 Kilometer durchrennen. Na Prost Mahlzeit!

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